BUNDjugend Göttingen Comments http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de Mon, 19 Nov 2018 03:32:14 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: BUNDjugend Göttingen http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de/2018/01/11/naechstes-treffen-1930/#comment-119 Thu, 18 Jan 2018 20:26:51 +0000 http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de/2018/01/11/naechstes-treffen-1930/#comment-119 Auch kommende Woche wird das Treffen um 19:30 beginnen! Bis dann! :) Auch kommende Woche wird das Treffen um 19:30 beginnen!
Bis dann! :)

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by: Administrator http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de/2012/11/14/critical-mass-in-goettingen-angekommen/#comment-15 Thu, 06 Dec 2012 19:59:39 +0000 http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de/2012/11/14/critical-mass-in-goettingen-angekommen/#comment-15 Hallo Retmarut, Danke für deine Anregungen! Zuallererst wollen wir festhalten, dass wir nicht für alle Critical Mass Teilnehmer*innen sprechen können und wollen, da es keine BUNDjugend-Aktion ist. Wie politisch Critical Mass sein soll, darüber gab es unter den bisherigen Teilnehmer*innen keinen Konsens. Ganz so unpolitisch und unumstritten wie das Spazierengehen in Fußgänger*innenzonen ist die jetzige Auslegung der Critical Mass aber dann doch nicht: Aus einem NDR-Artikel (http://www.ndr.de/regional/hamburg/criticalmass103.html): <blockquote>Keine Demonstration aus Sicht der Polizei Dass Critical Mass keine konkreten Forderungen stellt und die Teilnehmer auch keine Parolen rufen oder Fahnen tragen, ist für die Initiative sehr wichtig: Nachdem bereits einige Aktionen mit ein paar Dutzend Teilnehmern durch Hamburg gerollt waren, nahm die Polizei Critical Mass unter die Lupe. Ergebnis: "Das ist keine Demonstration." Polizeisprecherin Sandra Levgrün sagt, die Touren unterlägen somit nicht der Anmeldepflicht, und es gebe keine Auflagen. "Wir beschränken uns auf verkehrspolizeiliche Maßnahmen." Ein paar Streifenwagen fahren mit und versuchen an Kreuzungen, Unfälle zu verhindern. Bisher sei noch nichts passiert. Autofahrer, die sich beschwerten, gebe es zwar, aber keine Anzeigen. Levgrün erläutert, dass die Polizei über die Teilnehmerzahl keine Statistik führe. "Mein Gefühl sagt mir aber - das sind mehr geworden."</blockquote> Wenn als Ziel der Critical Mass die Entschleunigung des motorisierten Individualverkehrs verstanden wird und die Durchsetzung von Shared Space Konzepten, dann ist das keineswegs unpolitisch. Falls es wieder eine Critical Mass geben sollte, kannst du dir selbst ein Bild davon machen und deine Aktionsideen einbringen. Die Aktionsform hat unserer Meinung nach auf jeden Fall Potential. Ökologische Grüße die BUNDjugend Göttingen Hallo Retmarut,

Danke für deine Anregungen!
Zuallererst wollen wir festhalten, dass wir nicht für alle Critical Mass Teilnehmer*innen sprechen können und wollen, da es keine BUNDjugend-Aktion ist. Wie politisch Critical Mass sein soll, darüber gab es unter den bisherigen Teilnehmer*innen keinen Konsens.

Ganz so unpolitisch und unumstritten wie das Spazierengehen in Fußgänger*innenzonen ist die jetzige Auslegung der Critical Mass aber dann doch nicht:

Aus einem NDR-Artikel (http://www.ndr.de/regional/hamburg/criticalmass103.html):

Keine Demonstration aus Sicht der Polizei
Dass Critical Mass keine konkreten Forderungen stellt und die Teilnehmer auch keine Parolen rufen oder Fahnen tragen, ist für die Initiative sehr wichtig: Nachdem bereits einige Aktionen mit ein paar Dutzend Teilnehmern durch Hamburg gerollt waren, nahm die Polizei Critical Mass unter die Lupe. Ergebnis: „Das ist keine Demonstration.“ Polizeisprecherin Sandra Levgrün sagt, die Touren unterlägen somit nicht der Anmeldepflicht, und es gebe keine Auflagen. „Wir beschränken uns auf verkehrspolizeiliche Maßnahmen.“ Ein paar Streifenwagen fahren mit und versuchen an Kreuzungen, Unfälle zu verhindern. Bisher sei noch nichts passiert. Autofahrer, die sich beschwerten, gebe es zwar, aber keine Anzeigen. Levgrün erläutert, dass die Polizei über die Teilnehmerzahl keine Statistik führe. „Mein Gefühl sagt mir aber – das sind mehr geworden.“

Wenn als Ziel der Critical Mass die Entschleunigung des motorisierten Individualverkehrs verstanden wird und die Durchsetzung von Shared Space Konzepten, dann ist das keineswegs unpolitisch.
Falls es wieder eine Critical Mass geben sollte, kannst du dir selbst ein Bild davon machen und deine Aktionsideen einbringen.
Die Aktionsform hat unserer Meinung nach auf jeden Fall Potential.

Ökologische Grüße
die BUNDjugend Göttingen

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by: Retmarut http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de/2012/11/14/critical-mass-in-goettingen-angekommen/#comment-6 Fri, 16 Nov 2012 18:31:11 +0000 http://BUNDjugendgoettingen.blogsport.de/2012/11/14/critical-mass-in-goettingen-angekommen/#comment-6 Die entscheidende Frage ist doch nicht "Ist das nicht illegal?", sondern "Ist das nicht unpolitisch?". Eine critical mass, die völlig von politischen Forderungen abstrahiert und stattdessen nur noch für das Recht auf Radfahren steht, ist sinnentleertes Treiben. Das wäre so ähnlich wie eine Demonstration, die sich zum Ziel setzte, das Spazieren in der Fußgängerzone in die Öffentlichkeit zu tragen. Critical mass war ursprünglich mal eine politische Aktionsform, um auf diesem Wege relativ mobil (und damit schwerer von außen kontrolliertbar) z.B. gegen Militarismus und Krieg, gegen die Nutzung der Atomenergie oder für die Abschaffung der Residenzpflicht zu protestieren. Es ist ja gerade der politische Inhalt, der demonstrativ nach außen getragen wird, der aus einem Spaziergang eine Demonstration und aus einer gemeinsamen Radtour am Wochenende eine critical mass macht. Wäre es zukünftig nicht sinnvoller, diese Aktionsform in Göttingen mit konkreten Inhalten/Forderungen (der BUNDjugend) zu verknüpfen, damit die Aktion nicht nur zur Selbstbespaßung dient, sondern auch Denkanstöße und Erkenntnisprozesse bei Außenstehenden erzeugt? Die entscheidende Frage ist doch nicht „Ist das nicht illegal?“, sondern „Ist das nicht unpolitisch?“.
Eine critical mass, die völlig von politischen Forderungen abstrahiert und stattdessen nur noch für das Recht auf Radfahren steht, ist sinnentleertes Treiben. Das wäre so ähnlich wie eine Demonstration, die sich zum Ziel setzte, das Spazieren in der Fußgängerzone in die Öffentlichkeit zu tragen.
Critical mass war ursprünglich mal eine politische Aktionsform, um auf diesem Wege relativ mobil (und damit schwerer von außen kontrolliertbar) z.B. gegen Militarismus und Krieg, gegen die Nutzung der Atomenergie oder für die Abschaffung der Residenzpflicht zu protestieren.
Es ist ja gerade der politische Inhalt, der demonstrativ nach außen getragen wird, der aus einem Spaziergang eine Demonstration und aus einer gemeinsamen Radtour am Wochenende eine critical mass macht.
Wäre es zukünftig nicht sinnvoller, diese Aktionsform in Göttingen mit konkreten Inhalten/Forderungen (der BUNDjugend) zu verknüpfen, damit die Aktion nicht nur zur Selbstbespaßung dient, sondern auch Denkanstöße und Erkenntnisprozesse bei Außenstehenden erzeugt?

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